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Ehemalige

Silvio  Menge

(Text folgt)

Max  Trommler

(Text folgt)

C O N N I  B A U E R

17 Jahr, blondes Haar, blaugraue Augen,Schuhgröße 39... so ist erstmal die äußere Erscheinung von Conni. Sie trägt immer Schlaghosen und mindestens 13 Pullis übereinander. Außer im Sommer, da isses nicht so viel. Aber das sagt ja noch gar nichts über sie aus! Conni,....hat immer gute Laune, kommt immer zu spät und ist immer sehr frech. Aber eigentlich ist sie eine ganz liebe, die herrlich böse Witze machen kann. Im Theater hat sie Probleme mit dem Schreien. Obwohl sie sonst die große Klappe hat, hört man sie bei Brüllübungen kaum. Conni kann sich sehr schön freuen. Sie freut sich über kleine Schönheiten des Alltags und über Geschenke, die man ihr 
macht. Sie selber macht auch gerne kleine Geschenke, darum ist sie meine Freundin. Conni ist übrigens nicht mehr lange 17. Am 13. Juni wird sie 18! Man dürfte sie gar nicht 18 werden lassen, so wie die sich immer benimmt.... Conni muss mein einfach lieb haben, ich hab sie zumindest lieb!

                              J A N I N E  B O H N E

Hey, Leute!
In der 3. Klasse spielte ich schon Theater (nicht nur zu Hause *zwinker*). Ich - man nennt mich Janine Bohne wie Erbse, äh, Böhnchen - finde es äußerst interessant, in verschiedene Rollen zu schlüpfen, andere Charaktere darzustellen und zu improvisieren. Zu Beginn des neuen Schuljahres 2oo2 sollte eine neue Theatergruppe  entstehen, ich überlegte nicht lange und meldete mich für die Tadwo  - Es gilt: viel Neues, Spannendes und Prickelndes zu erleben. In meiner Freizeit, wenn ich mal nichts zu tun habe, spiele ich auf meiner Klampfe, schreibe Briefe, lese in einem guten Buch, treffe mich mit Freunden oder höre einfach nur Musik. Ich bin ein spontaner, ruhiger Typ und lasse mich gern auf Diskussionen ein. Ein fester Halt in meinem Leben ist mein Glaube. Mein Lebensmotto lautet:
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume.   

                Angelika Brünecke, Mitglied von 2002 bis 2008

georg-kreisler-programm (Spiel)
leonce und lena (Spiel - Rosetta & Beratung)
schillage (Spiel - Franz &Beratung)
brechts liebeslyrik (Spiel&R-Assistenz)
puntila (Spiel - Herr Puntila&R-Assistenz)
antigone (R-Assistenz&Sprecherziehung)
jedermann (Spiel - Teufel&Sprecherziehung)

und sonst? das volle spektrum...
meistens die gute alte gruppendynamik und -harmonie im auge: menschen
trösten/aufbauen/hinterfragen/..., streiten, viel durch die gegend
fahren, aufhören und wieder dabei sein, dann wieder aufhören.
meistens das beste geben: nächte&tage um die ohren schlagen, text lernen
bis zum gedächtnisverlust, menschen berühren und viele andere große,
tolle, unvergessliche sachen mit einer tollen unvergesslichen gruppe -
DANKE:-)

schlussendlich abschied nehmen, vom zuletzt kalten dom in den grauen
weißen blauen himmel, den schlüssel in der hand:
neue tolle, unvergessliche gruppen/menschen/projekte finden - und immer
ein bisschen denken: so hat sich das bei theatergruppe früher oft auch
ungefähr angefühlt:-)
keine verklärung, aber erkennen des wertes dieser zeit in jeglicher
hinsicht: prägen, entscheiden, emanzipieren. 

                      P A U L I N  A R I A N E  G R I M M

Um Paulin mal mit ein paar Worten zu beschreiben:
ehrgeizig, fleißig, klug, freundlich, hübsch, loyal, konsequent, zu Perfektionismus neigend. Sie ist ein wahres Sprachtalent. Zur Zeit lernt sie bloß sechs Sprachen (Altgriechisch, Latein, Italienisch, Englisch, Französisch, Japanisch) und 
außerdem hat sie noch 1000 weitere Verpflichtungen in Schule und Freizeit. Eine davon ist Klavier spielen, wovon unsere Gruppe und unser Programm natürlich profitieren. 
Paulinschen ist ein singendes, klingendes Bäumschen, sie hat immer ein Liedschen auf den Lippen (besonders von "Jesus Christ Superstar". Sie hat die Aufführung in Halle jetzt über 10mal gesehen - es grenzt an Fanatismus!). Sollte man auf eine normale, gesittete und (für sie typisch) beherrschte Paulin wert legen, ist es empfehlenswert, ihren Cola-Konsum einzuschränken, wenn nicht gar zu verhindern. 
Dieses Zuckergesöff wirkt auf sie nämlich - gelinde gesagt - enthemmend und sie wird wunderbar beknackt. 
Alles in allem eine Person, die man nicht missen müssen möchte, diese Paulin ...  

                               Anke Hefert

Der natürliche Freund der Tabakindustrie?
Aber im Ernst, soviel raucht sie ja nicht; es lässt sich ja
immer noch mit einem LKW antrans-portieren und sonst
hat sie einen sehr geringen Verbrauch an suchterzeugenden Mitteln; nur ab und zu ein paar Dutzend Lucky Strikes (so 10 Schachteln am Tag etwa), 5-10 Flaschen Coca Cola, ein paar Flaschen  Wein (oder was anderes... ), und nicht zu vergessen diverse Absinthflaschen (das wirklich schlimme wird natürlich nicht aufgeführt - aus Jugendschutzgründen). Auch sonst ist sie sehr außergewöhnlich: Sie lernt englisch, russisch, Latein, italienisch, griechisch und japanisch. Andererseits hat sie auch ein paar Schwächen in den Naturwissenschaften (Chemie!!!!!), aber das ist ja egal, da sie ja genug Leute kennt, die ihr das erklären können und bei Ginter ist Chemie ja eh nur Wiederholung der  vorhergegangenen Schuljahre. Aber das ist noch längst nicht alles, Anke interessiert sich auch aktiv und  passiv für die Linke Szene. Alles in allem ist sie aber wirklich ein sehr nettes, ordentliches und zuverlässiges Mädchen - wirklich. Aber, dass sie zum Theater kam, war wirklich sehr gut, denn sie ist eine große Bereicherung für die Truppe. Ach fast hätte ich es vergessen: Sie ist ein großer Fan von Bob Marley, Rage against the Machine, Papa Roach, The Beatles,  Bryan Adams, Die Ärzte, Lenny Kravitz, Kelly Osbourne, Placebo, The Avalanches, ACDC ... (na ja wohl auch eine Art Sucht)

                              C O N N Y  H E L B I N G

Man sollte Sie nicht übersehen! Conny ist eine "alte" Veteranin, die schon seit Beginn unseres Theaterkurses ihr Unwesen auf der Bühne treibt. Als alter Hase hat sie natürlich die Ruhe weg und spielt ihre Rollen mit klassischer Eleganz.
Ob sie nun eine zu drei viertel verdurstete Joggerin oder eine tatterige und ständig herumnörgelnde Greisin spielen muss, alles hat sie im Griff. Woran das liegt? Vielleicht weil sie eine zu drei viertel verdurstete Joggerin und eine tatterige ständig herumnörgelnde Greisin ist? Nein, ganz einfach, sie lernt immer brav ihre Texte und kommt pünktlich zum Theater-Unterricht (nicht wie andere unserer Hollywood Sternchen).
Un ausordehm sechsäld se nich so doll wie dor Resd. Deshalb ergeht das Qualitätsurteil der Stiftung Schauspielertest: Ganz prima, dass so etwas noch Theater spielen darf!

                          S T E F A N I E  S C H R Ö D E R

Unsere Stefanie hält sich meist dezent im Hintergrund, aber wenn sie mal was zu sagen hat, dann nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Ihre Spezialitäten sind der angsteinflößende Blick 
und der oft zynische Unterton in ihrer Stimme. Aber keine Angst, die setzt sie nur bei passender Gelegenheit ein! Ansonsten ist Stefanie eher ´ne ganz Brave, die es allerdings faustdick hinter den Ohren haben kann. Stefanie und Steffi zusammen sind unschlagbar was die Disziplin  "Dauerplaudern während wichtiger Proben" angeht, aber daran haben wir uns mittlerweile auch gewöhnt. Zur Zeit spielt sie in "King Kong´s Töchter" die Rolle der Meggie, in der ihre Waffen richtig zur Geltung kommen können. Und dennoch klein und weiß und schwarz! 
(O-Ton aus "Der gewöhnliche Rilke" - Stefanies Glanznummer)

                           S T E F A N  K R E T S C H M E R

Schon mit drei Jahren war er Weltmeister im Profidreiradfahren, später folgte Profigame-boyspieler. Sicher hat sich jetzt einiges geändert: Profismintvertilger (wovon er mittlerweile los ist - echt fiese Drogen), umgestiegen auf X·cite (ebenfalls fies). Später in seinem Leben entdeckte er den Computer (ohne Word oder Microsoft Office oder sonst irgendwas) für sich - zum Spielen, versteht sich (denn das kann er). Sonst ist seine große Herausforderung das Schreien in unserer werten Theatervereinigung, was ja auch jedem von uns irgendwie Freude macht. Spaßig sind auch Partys, die unter irgendeinem Vorwand (Halloween, Geburtstag ...) stattfinden, aber wir wissen alle, worum es dabei geht: saufen, saufen, saufen ... Saufen tut er auch in seiner Freizeit ABER: er hat kein Alkoholproblem (echt nicht, wirklich, im Ernst, sicher, natürlich, selbstverständlich nicht, auf keinen Fall, unter gar keinen Umständen, niemals, 100%ig nicht, wer kommt denn auf so was, böse Unterstellungen!). Schreib ich mal was Wahres: oberstes Anliegen bei einer unserer Proben in der Neumarktkirche war, sie mit den wohlklingenden Tönen von wunderbarem tiefstem Metal zu beschallen - Respekt. Selbstverständlich ist sein Wissen über gewisse Science-Fiction Machenschaften, so etwa Star Trek oder Star Wars, außergewöhnlich hoch (ich wusste gar nicht, dass das - seiner Meinung nach - die einzig wahre Realität im einzig wahren Universum in der einzig wahren Dimension ist).

F R A N Z I S K A  S C H M I T T

Hi! Ich bin Franziska, also eigentlich Franzi ... oder Edgar, und mit meinen frischen 18 Jahren, neben Herrn Letzel, wohl die Älteste im Bunde. Ich kann eigentlich gar keine besonderen Gründe nennen, warum ich in der Theatergruppe mitwirke, wahrscheinlich einfach nur, weil ich Spaß am theaterspielen habe ... ja, das ist der Grund! Nach 2 gescheiterten Versuchen, letztes und vorletztes Jahr, aufgrund mieser Stundenpläne, habe ich es nun hoffentlich geschafft, langfristig der Theatergruppe anzugehören. Hierbei möchte ich nicht versäumen, Herrn Werner nochmals ein großes Dankeschön auszusprechen, da er so freundlich war und meine Stundenplanänderungen zulies, sodass ich nun also vorerst Schule und Theater unter einen Hut bringen kann. DANKESCHÖN! Soviel also dazu. Ansonsten bin ich Zwilling (Ich muß zugeben, dass die, die solche Sternzeichenanalysebücher schreiben, gar nicht so unrecht haben, mit dem, was sie da schreiben. Auf mich trifft da irgendwie immer sehr viel zu.), verrückt nach Lakritze und liebe keinen Ort auf der Welt so sehr, wie mein Bett! (Ich freue mich schon kurz nach dem Aufstehen darauf, abends wieder in mein Bett fallen zu können, in der Gewissheit, auch diese Nacht wieder viel zu wenig Schlaf zu bekommen - welch tragisches Schicksal!) Auch mein Berufswunsch hat relativ wenig mit der Theaterei zu tun ... eigentlich gar nichts. Ich habe mich schon vor einigen Jahren dazu entschieden, mein Leben als Gerichtsmedizinerin zu fristen. - Kann es etwas Interessanteres geben? Ich glaube nicht.

U T A  M Ä R K E R

Tja , wie ist Uta denn so? Wenn man mich das fragen würde , ich würde spontan nicht wissen was ich antworten sollte. Aber wenn man genau überlegt und sie kennt ,weiß man "die is`ne ganz Nette". Uta redet zwar viel , dafür bringt sie aber umso mehr gute Vorschläge für die Theatergruppe. Sie ist jetzt erst ein Jahr in unserer "Truppe" und gibt sich talentiert und völlig unverkrampft. Sie traut sich viele Dinge zu , die manche von uns sich nicht trauen würden. Ich glaube " Der Letzel" würde das "genial" nennen (naja oder Ähnliches). Sie paßt irgendwie perfekt in unsere meist chaotische Theatergruppe

J U L I A N E  S E L L E

Unsere kleine, unersättliche Jule. Unersättlich, wenn es darum geht, Spaß zu haben. Das ist wohl ihre herausragendste Eigenschaft: sie hat Spaß an allem, auch wenn er dann bei uns fehlt. Häufig (so gut wie immer) zu spät bei den Proben angekommen lacht sie uns erst einmal an, um uns dann mitzuteilen, daß sie wieder einmal ihren Text nicht dabei hat oder ähnliches. Aber, wer kann Julchen schon böse sein, wenn sie trotz Schludereien und Vergeßlichkeit dann auf der Bühne immer ihr bestes gibt. Wir können immer auf sie zählen, vor allem, wenn es darum geht, einen sicher zu stellen. Das ist Jules zweite Schwäche: Süßigkeiten!!! Wenn Julchen einmal nichts zum Naschen in der Hand hat, dann ist sie entweder krank... oder ihr fehlt das nötige Kleingeld, um sich etwas zu kaufen. Tja, mehr kann ich jetzt nicht über Jule sagen, dazu hat sie viel zu wenige schlechte Eigenschaften, und die guten kann sich jeder selbst zusammen reimen.

M A R T I N A  K I R S T E N

Martina - das ist unsere rothaarige Künstlerin, die stets den Anspruch an sich stellt alles perfekt zu erledigen. Auch sie ist ein Frischling in unserer Theatergruppe, hat sich aber als ausgezeichnete Sprecherin des "Panthers" von R.M. Rilke auf 
Russisch schon einen Namen gemacht. Wenn Martina nicht gerade fleißig Texte lernt, oder in der Disco abhottet, macht sie ein kleines Nickerchen. Auch den Werbestrategen 
kann sich Martina nicht entziehen: "Immer wenn der kleine Hunger kommt" - und das ist relativ oft - schaufelt sie ihre Leibspeise in sich rein: Müll.. äh Martinas Milchreis. 
Doch trotz dieser kleinen Sucht (Milchreis hat sicher viele Kalorien) ist und bleibt sie die gutaussehende, rothaarige Vertreterin unserer Theatergruppe

J A N I C E  K L E I N I N G

Janice

ist eine der Überlebenden. Schauten zu Beginn der Spielzeit ungefähr 7-8 Neue, Junge, Hoffnungsvolle etc. bei einer Probe 
vorbei & ließen sich auch von der Probenathmosphäre mitreißen & nicht allzu lange bitten, mitzutun; kamen eine Woche später gar wenige.
War es das merkwürdige Verhalten der Alten? War es der Gruppendruck? War es die Warnrede, es sei nicht immer so lustig? 
War es...???
Egal - Janice ließ sich nicht davon beeindrucken & kam zu den Proben & improvisierte wie wild mit, nachdem anfängliche 
Verklemmtheiten überwunden schienen. Sprachlich bleibt sie am Ball; ihr Verhältnis zu gruppendynamischem Zeug ist wie 
das der Anderen. Auf der Bühne? Aufgeregt ist sie - aber sie überzeugte beim ersten Auftritt im "Hölderlin".
Obwohl - so ganz der erste Auftritt war es nicht. Janice hat schon eine Filmkarriere hinter sich: Im Film "Schweigen", der von ihrer Klasse gedreht wurde, spielte sie ein coole Handytu... eh, -frau. Überzeugend. Auch schleppte sie Brüderchen & Mutter mit zum Dreh, weil man Statisten brauchte.(Brauchen wir im "Hölderlin" vielleicht einen kleinen Max?)
Es bleibt abzuwarten, was weiter mit Janice wird...
Toi, toi, toi!

R E N A  P I C H T 

Unsere Rena;

der Name, der sich übrigens von Renate ableitet, sagt eigentlich schon alles. Kurz und prägnant, doch verrät der lange Schlussvokal auch, dass sie von Mal zu Mal fahrig ist.
Trotzdem: Sie ist ein Organisationstalent, welches die große Vision zwar stets vor Augen hat, aber dennoch immer auf den 
nächsten Schritt bedacht ist. Eine Fähigkeit scheint hierbei unabdingbar zu sein: Reden! Nun wird der Leser ja fast dazu verleitet, ihr nachzusagen, sie rede deutlich, sauber und mit hohem Ausdruck, doch - obwohl das alles nicht verneint werden sollte - ist es wohl gerechtfertigter zu sagen, Rena rede viel und gerne. Ruft man bei ihr an, ist man schon eingenommen. Eine zarte Stimme, die allerdings auch kranke Auswüchse haben kann - manchmal sogar grunzende - meldet sich, und man möchte fast die große Schwester des kleinen Mädchens am anderen Ende verlangen. Das nun folgende Gespräch kann sehr lange dauern; meistens ist das auch nicht so schlimm, denn Rena kann nicht nur tratschen und grunzen, sie kann auch philosophieren. Wenn sie beginnt, die Schönheit kleiner, unbedeutender Dinge zu erkennen, dann wird man mit hinein gerissen in diesen zauberhaften 
Strudel der Komplexität unserer Welt. Der "Herr Nübel" in Th. Walsers Stück "King Kong's Töchter" wurde ihr zur Paraderolle. Der homosexuelle (Wieviel lieber würde ich "schwul" schreiben"!) Detlef Nübel wurde also mit einer Stimme ausgestattet, die einer solchen Person eben - laut 
Klischee - zukommen muss; kein Problem für die sprachgewandte Rena.Doch wird so etwas auch in Zukunft möglich sein? Wird es einen Detlef Nübel alias Rena Picht geben, wenn ihre unsägliche Kurzhaarfrisur endgültig von ihrem Haupte verbannt sein wird? Wird die sich im Gange befindliche Feminisierung der Rena P. Auswirkungen auf unser aller Leben haben?Ohnehin sollte Renas Haarpracht ein eigener Absatz gewidmet werden. Mit sehr hoher  Wahrscheinlichkeit, erzählt sie am Morgen zunächst, wie sie es hasst, ihre Haare nach dem Aufstehen in die rechte Form zu bringen. Für sich bemerkt man dann, dass der Unterschied kein großer sein muss. Im Gegensatz zu Renas Frisur scheint Rena selber kaum formbar zu sein.Es hat vielmehr den Anschein, als habe sie mit ihren zarten 18 schon ein recht komplexes Bild von der Welt - eine feste Vorstellung von allem und jedem. Nun; da mag sie nicht die einzige sein. Doch ist sie die einzige mir bekannte Person, die diese Eigenschaft mit 
möglichst wenig Hang zur Vorurteilsbildung hat. Man sagt wohl landläufig, solche Menschen seien "mit einem ausgeprägtem Gerechtigkeitsgefühl ausgestattet".Da Rena recht vielseitige und zahlreiche Beziehungen hegt, liegt der Vergleich mit einem chemischen Element nahe. Mit verschiedenen Elementen kommt es zu unterschiedlichen 
Reaktionen. So kann zum Beispiel Rena + Jule zu einer eindeutig exothermen Reaktion führen, impulsiv und ganz eindeutig in einem offenen System stattfindend. Es gibt nur 
wenig Elemente, mit denen keine oder eine negative Reaktion stattfindet. Vielleicht sollte man Rena resümierend doch lieber mit einem Katalysator vergleichen.Die Grenze zwischen Kunst und Kitsch ist oftmals so unübersichtlich wie die zwischen Genie und Wahnsinn. Beide Gleichnisse finden auf 
Renas Person Anwendung. Sie malt und zeichnet, liest und schreibt. Doch oftmals genügt es ihr, ein gelbes Reclam-Heft oder einen alten Gedichtband auf dem Nachttisch liegen zu haben, um ihre Intellektualität als noch größer aussehen lassen zu wollen. Dass sie ein Genie ist, sollte bis hierher jeder erkannt haben. Wenn dieses Genie jedoch manchmal in Wahnsinn umschlägt, dann kann sich das nicht nur im Zucken des rechten Auges beim Lachen äußern, sondern auch in einem wilden Gesichtsausdruck, der scheinbar nur die 
Folgerung offen lässt: "Rena, dein Medikament ist das Ventil der Theatergruppe!"

S T E F F I  L A U C K N E R 

... unsere Steffi, immer gut drauf, immer am Ball. Sie lacht wo, wie und wie sie nur kann. Oft müssen harterarbeitete Proben wiederholt werden, weil Fr. Lauckner beschlossen hatte, erst einmal zu kichern.(z.B. über den Abdruck des Slips an der Hose). Steffi ist stets darauf bedacht, korrekte grammatische 
Ausdrücke zu verwenden. Wer "als" mit "wie" verwechselt, wird erst einmal in seine Schranken gewiesen. Selbst dem Boss J. Letzel höchstpersönlich unterlief dieser unverzeihliche Fehler, und auch er bekam den Zorn unserer Steffi zu spüren. Ihre große Leidenschaft neben der "FFW (freiwillige Feuerwehr)" ist das Trinken von purem Karottensaft. Man sagt ja, dies steigere das Sehvermögen, vielleicht aber auch noch ganz andere Dinge... !!!!!!!!!!!!! Jedenfalls scheint es mir, als ob sie ein sehr lebensfroher Mensch ist, der vielleicht manchmal seine Grenzen nicht so recht beachtet.Suma summarum, Steffi muss man einfach selbst erleben.PS: Eins muss aber noch gesagt werden: Sie ist immer noch kleiner 

WIE
ich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

J U R I  S C H A U D E R 

Juri... der einzige männliche Part in unserer Theatergruppe, außer natürlich unserem "Leittier" Herrn Letzel. Juri besticht nicht nur durch seine "Unweiblichkeit", seiner auffälligen Haarpracht in der Trend-farbe Pink, sondern auch durch seine unwiderstehliche Stimme, die stets und überall Gehör findet und zum sofortigen Erstummen anderer Stimmen führt. Doch aufgrund der Frequenzunterschiede zwischen der weiblichen und männlich- ausgewach- senen (!) Stimme kommt es oft zu unerwünschten Nebeneffekten, was das chorische Sprechen betrifft. So steht ständig die Problematik der "Auf-einen-Ton-einigen-und-singen-Übung" auf der Tagesordnung, die jedoch meist mehr zugunsten Juris Tonlage ausfällt. Der Nachteil dafür ist, dass man sofort jegliche ab und zu doch einmal vorkommende Versprecher-chen seinerseits hören kann, was wiederum oft in "Hach-typisch-Männer-Diskussionen" endet. Dennoch versteht es Juri, seinen Einfallsreichtum voll auszuschöpfen und sein Talent in Bezug auf die Charakterdarstellung - insbesondere seine ihm angeborene MEISTERrolle des Hausmeisters -so zu beweisen, dass er nicht nur "einfach genial" (Zitat Letzel) ist, 
sondern allein auch durch die Schnarchgeräusche des Herrn Pott oder durch seinen stunttechnischen perfekten "Purzelbaum" bei "Rilkes Gewicht" höchst überzeugend wirkt und hoffentlich, so oder so ähnlich, auch noch weiter seinen Charme versprühen wird.

Anne Skira

Anne - das ist die, die hinreißend den schizophrenen, den gewöhnlichen, Rilke nach Ernst Jandls Text sprechen und spielen kann. Das ist die, die in "King Kongs Töchter" 
von Th. Walser eine obszöne Altenpflegerin spielen soll & sich nicht recht traut, von einer anderen (nicht minder obszönen) Altenpflegerin angebaggert zu werden. Das ist die, die im Kurt-Schwitters-Programm jemandem drohte, sie werde jetzt "schießene", obwohl sie sonst ein ganz klare Bühnensprache hat. Das ist die, deren Gesicht immer leicht rot wird, wenn ihr auf der Bühne etwas Spaß macht. Das ist die Anne, der es Spaß macht, das Publikum mit spannenden Pausen & überzeugenden Improvisationen in den Bann zu ziehen. Anne ist die, die Flöte spielen kann. Anne ist die, die wirklich hochkonzentriert & 
dennoch voller Kreativität arbeiten kann. Das ist Anne.

                            Maria Reinhardt

Aaalsooo… ich bin die Ria und ich bin jedes Mal unheimlich glücklich, wenn ich den weiten Weg von Karlsruhe, wo ich mich ganz der Mathematik hingebe, nach Merseburg auf mich genommen habe und meine über alles geliebte Theatergruppe wieder sehe. Da kann ich dann mal wieder herrlich bekloppt, kreativ, chaotisch, künstlerisch und einfach anders sein. Denn Rumspinnen ist meine allerliebste Lieblingsbeschäftigung. Ich neige des Öfteren zu unangebrachten Panikattacken, naiven Fragen, übertriebener Gutgläubigkeit, extremer Emotionalität und absoluter Begeisterungsfähigkeit…

 

weitere Ehemalige, leider (noch) ohne Texte:

Sandy Kinner, Katja Seidel, Robert Krahl, Christopher Zimmermann, Stephanie Walther, Sandrina Schweyen, , Tina Otten, Sascha Reinhold, Tobias Bormann, Anne Henning, Anne Bolies